Samstag, 26. November 2016

Es bewegt sich unglaublich viel...

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni
 In unserem Inneren vollziehen sich ganz massive Umbrüche. 
So vielem kann jetzt regnet werden. 
Es sind Dinge, welche bis vor einiger Zeit kaum angeschaut werden konnte, 
da wir es nicht wagten, da sie so groß oder erschreckend erschienen.
Deine unsichtbaren Gefängnismauern werden schrittweise abgetragen,
 wenn du dir und deinem Herzen treu bleibst.
 Dieser Weg wir so sehr unterstützt!
Den Weg des Herzens zu gehen bedeutet auch immer, 
dich mit deinen Urkräften wieder zu versöhnen. 
Sie sind tief in dir verborgen, doch lohnt es sich, 
dich mit ihnen wieder zu verbinden.
 Sie sind deine Quelle unglaublicher Kraft 
(auf welche du im Spiel der Kleinheit schon so lange vergessen hattest). 
Lade sie wieder in dein Leben ein. 
Sie sind ein unbezähmbarer, wilder Teil von uns. 
Sie drängen nun mehr und mehr danach, gesehen, gehört zu werden und ganz besonders auch wollen sie ihren Ausdruck in unserem Leben finden!
Ja, auch manche jetzt gerade notwendig gewordenen Konfrontation
 ist ein Geschenk, kein Übel! 
Wenn wir dieses Geschenk auch tatsächlich annehmen, zeigt sich uns so vieles. 
Es zeigt sich, wie sehr wir an Kraft gewonnen haben, 
dass wir mehr Vertrauen in uns selbst und unsere Fähigkeiten gewonnen haben.
 Nicht zuletzt ermöglicht uns jede Konfrontation auch immer, noch weiter, 
kraftvoller und freier zu werden. 
Du kannst diese Aufgaben in dein Leben schrittweise integrieren, 
in die Tat umsetzen, was sich dir zeigt. 
Durch dein aktives Tun gewährst du deiner männlichen Kraft,
 sich neuerlich mehr zu entfalten und zu heilen.
Die weibliche Urkraft 
will sich wieder in die Herzen der Menschen singen. 
Sie will wieder ihren Platz in unseren Partnerschaften erhalten, 
dort geehrt und geachtet werden. 
Sie weiß um die Magie des Lebens, um das Werden und Vergehen, 
um die Zyklen des Lebens sowie um die Heilung der Seelen. 
Sie allein reicht uns den Kelch der Urquelle, ihre unbändigen Lebensquell.
 Sie beschenkt uns mit der unvergänglichen, ewigen Weisheit. 
Frauen und Männer haben lange auf sie verzichtet - aus Angst, 
denn der Verrat an ihr und das Verstoßen hinab bis ins unzugängliche Unbewusste, hatte für alle folgenschwere Konsequenzen.
Doch sie singt und trommelt sich zurück in unser Leben -
 hörst du ihre Melodie, dann sing mit ihr, 
spürst du ihren Rhythmus, so tanze nach ihm! 
Lade sie wieder ein zu dir, in dein Leben. 
Entwickle den Mut, sie nicht länger vor dir oder deinen Lieben zu verbergen. 
Sie will zurück und sie wird zurück kommen,
 um ihren rechtmäßigen Platz einzunehmen. 
Du entscheidest, ob du sie willkommen heißt, 
oder ob du sie fürchtest, sie lieber nicht zu genau spürst oder ihr gar zuhörst,
 weil die Furcht der vergangenen Gräuel dich noch zu sehr in ihren Bann gezogen haben.
Doch wisse, es liegt in deiner Macht, dich von alten Fesseln zu lösen!
 Niemand kann dich wirklich zwingen,
 deine dir innewohnende Kraft zu unterdrücken. 
Die Zeit ist da, da sich das Blatt gewendet hat
 und so manche stehen nun ganz klar vor der Entscheidung, 
welchen Weg sie wählen wollen!

Für den der Befreiung deiner Urkräfte kannst du viel Hilfreiches in zweien meiner Bücher finden: 
Die Befreiung kraftvoller Weiblichkeit . link:

Die Rückkehr der sanften Krieger - link: http://eva-maria-eleni.blogspot.co.at/…/die-ruckkehr-der-sa…

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni



Mittwoch, 23. November 2016

Ein wichtiger Akt der Selbstliebe: Sorge gut für dich

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni
Dazu gehört es, sich unbedingt Zeit zu nehmen, in der eigenen Energie zu sein.
 Dies ist keine Zurückweisung deiner Liebsten 
und es ist deine wichtigste Aufgabe jetzt, dies zu begreifen. 
Du darfst in deiner Energie sein,
 du darfst dich erholen, wann immer du es brauchst!
Mehr noch ist dies ein notwendiger Akt gelebter Selbstliebe. 
Bist du ausgelaugt, kannst schon beinahe nicht mehr, 
dann brichst du irgendwann zusammen. 
Geh nicht bis an deine Grenzen. 
Behalte dir immer ein bisschen etwas zurück!
 Nur so wirst du lernen, dass du eben nicht
 (so wie in Schule und Beruf zigfach erlernt und wiederholt)
 ständig deine eigenen Grenzen überwinden musst,
 damit du (falls überhaupt) an Zuspruch und Anerkennung kommst. 
Dies sind lediglich schädliche Muster, 
die wir allmählich aus unserem Leben entfernen dürfen!
Niemand der dich aufrichtig liebt, würde von dir verlangen/wollen,
 dass du dich ständig verausgabst, beweist, bemühst. 
Menschen, die dich wirklich aufrichtig lieben, 
werden dich niemals davon abhalten oder dir Vorwürfe machen,
 wenn du Zeit für dich brauchst. 
Vielleicht aber musst es einmal ansprechen. 
Nur einfach nur Verständnis verlangen, ist oft kein Weg,
 der ein liebevolles Miteinander ermöglicht. 
Gewiss aber musst du nicht diskutieren, dich rechtfertigen 
oder dir gar Vorwürfe machen lassen. 
Du gewährst deinen Liebsten dadurch auch, 
dass sie selbst in ihrer eigenen Energie sein dürfen - 
da es auch für sie notwendig ist, sich zu erholen, 
zu regenerieren, ihre eigene Kraft zu spüren. 
Wenn dir diese Dinge schon bewusst sind,
dann kannst du dennoch nicht davon ausgehen, 
dass allen anderen dies bereits ebenso klar ist.
 Dann ist dies deine Aufgabe, Bewusstsein für die Wichtigkeit dessen zu schaffen. 
Es hilft dabei, Beziehungen langfristig zu entlasten, 
um den gesellschaftlich geschürten Druck endlich aus eurem Leben zu räumen. 
Es hilft euch, wenn ihr euch so Raum verschafft,
sodass Entspannung eintreten kann.
Dies aber passiert nicht ganz von allein. 
Es gibt einige Schritte, welche du dabei gehen musst,
 insbesondere dann, wenn es darum geht, alte, eingeschliffene Verhaltensmuster
 zu durchbrechen oder wenn du dich (heimlichen) Vorschriften, Vorgaben,
 fremden Ideen nun bewusst widersetzt und sagst:
 „Nein, dies tut mir nicht gut - uns nicht gut.
 Ich unterwerfe mich diesen Anforderungen nicht mehr!“
Es ist wichtig, dass wir unsere (in Stille und im Rückzug freigelegte) Kraft
allmählich und schrittweise in ein gelebtes Miteinander integrieren. 
Dieser Prozess ist gewiss nicht einfach. 
Wir sind sehr viele schnellen Wechseln unterworfen. 
Wir sind gefordert, flexibel zu sein. 
Sind wir das nicht, ist es mindestens genauso anstrengend, 
wie wenn wir uns den schnellen Wechseln hingeben. 
Anstrengend ist dies für die Seele, aber insbesondere auch für den Körper.
 Beide müssen so viele neue Impulse verarbeiten und sich ganz neu finden,
 neu zusammenbauen lassen.
 Dann sind wir einerseits oft sehr müde,
 andererseits aber hält uns dieser Prozess dann dennoch immer wieder wach, 
wenn wir lieber (länger) schlafen würden.
 Ja, diese Phase ist anstrengend, 
daher achte gut auf dich.
 Dies ist eben ganz genau das,
 was wir jetzt besonders lernen dürfen.
Bei all der Veränderung, welche jetzt geschieht,
 werde auch manches Mal ganz still.
 Spüre tief in dich und weite dich!
 Dort gibt es einen Ort - ganz tief drin.
 Dieser Ort verändert sich nie. 
Dort bist du immer schon gewesen, unveränderlich, ewig. 
Dort ist es still, alles in vollkommener Harmonie. 
Wenn du diesen Ort in dir wieder spüren lernst,
 weißt du, wohin du immer zurückkehren kannst und wirst, 
egal was äußerlich auch geschieht. 
Das Wesen des Lebens ist die Veränderung, 
doch dieser eine, ewige und stille Raum in dir, 
wird dir Halt geben.
 Finde wieder zurück zu ihm,
 ganz besonders, wenn es dich beutelt und schüttelt!


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Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni


WAS BEDEUTET INTIMITÄT?

© Dick Purnell gefunden bei http://www.duale-seelenliebe.de
Dr. Henry Brandt schreibt im Collegiate Challenge Magazin,
 dass er bei Paaren, die zu ihm kommen, immer wieder dasselbe Muster feststellt: 
Sie sagen, „am Anfang war Sex aufregend. 
Später bekam ich zuerst ein seltsames Gefühl über mich selbst
 und dann über meinen Partner. 
Wir diskutierten und stritten und schließlich trennten wir uns. 
Jetzt sind wir Feinde.“
Dieses Phänomen nenne ich 
Morgen-Danach-Syndrom. 
Wir wachen auf und stellen fest, dass wir keine wirkliche Intimität spüren. 
Die sexuelle Beziehung stellt uns nicht mehr zufrieden, 
und am Ende haben wir nicht das, was wir ursprünglich wollten.
 Übrig bleiben nur zwei ichbezogene Menschen, 
die auf der Suche nach der eigenen Befriedigung sind. 
Aufrichtige Liebe und Intimität können nicht „sofort“ erlebt werden 
und man fühlt sich unausgeglichen, auf der Suche nach Harmonie.
Jeder von uns hat fünf wesentliche Bereiche in seinem Leben:
 einen körperlichen, 
emotionalen, 
mentalen,
 sozialen 
und spirituellen Bereich. 
Alle fünf Bereiche sollen miteinander in gegenseitiger Harmonie stehen. 
Bei unserer Suche nach Intimität wollen wir die perfekte Lösung
 lieber schon gestern als heute sehen.
 Eines unserer Probleme ist, dass wir „sofortige“ Befriedigung wollen. 
Wenn das Bedürfnis nach Intimität in einer Beziehung nicht erfüllt wird, 
suchen wir nach einer „schnellen“ Lösung.
Und wo suchen wir? 
Im körperlichen, emotionalen, mentalen, sozialen oder spirituellen Bereich? 
Fast immer im körperlichen Bereich. 
Denn es ist einfacher mit jemand körperlich intim zu sein
 als in einem der anderen vier Bereiche. 
Man kann mit einem Menschen innerhalb einer Stunde intim werden,
 oder auch innerhalb einer halben Stunde - 
es kommt nur auf die Dringlichkeit des Bedürfnisses an! 
Aber man merkt schnell,
 dass Sex vielleicht nur kurzzeitig ein oberflächliches Verlangen befriedigt. 
Es gibt ein viel tieferes Bedürfnis, 
das trotzdem ungestillt bleibt.
Was machst du, wenn die ersten aufregenden Gefühle weg sind 
und dich Sex immer weniger befriedigt, je mehr du davon hast?
 Oft spielen wir es herunter und sagen: 
„Wir lieben uns. 
Wir lieben uns wirklich .“ 
Trotzdem fühlen wir uns schuldig und unzufrieden. 
Überall an deutschen Unis gibt es Männer und Frauen die nach Intimität suchen
 und dabei eine Beziehung nach der anderen eingehen, immer in der Hoffnung: „Diesmal wird es klappen. 
Diesmal werde ich eine Beziehung finden, die dauerhaft ist.“
Ich glaube, in Wahrheit wollen wir gar keinen Sex. 
Was wir wirklich wollen ist Intimität.
Was bedeutet Intimität?
Heutzutage wird das Wort „Intimität“ oft mit Sexualität gleichgesetzt. 
Aber es ist viel mehr.
 Intimität beinhaltet alle unterschiedlichen Dimensionen unseres Lebens -
 ja, auch die körperliche, aber genauso die soziale, emotionale, mentale
 und spirituelle Seite. 
Intimität bedeutet tatsächlich 
ein vollkommen gemeinsames Leben.
 Haben wir nicht alle irgendwann die Sehnsucht verspürt nach Nähe, nach Einheit, danach, dass wir unser Leben mit jemandem vollständig teilen können?
Marshall Hodge hat ein Buch geschrieben mit dem Titel
 „Deine Angst vor der Liebe (Your Fear of Love)“.
 Darin schreibt er:
 „Wir sehnen uns nach Momenten,
 in denen wir unsere Liebe ausdrücken können 
und Nähe und Zärtlichkeit spüren.
 Aber zum entscheidenden Zeitpunkt ziehen wir uns oft wieder zurück. 
Wir haben Angst vor der Nähe.
 Wir haben Angst vor der Liebe.“
 Später im gleichen Buch schreibt Hodge:
 „Je näher man jemandem kommt,
desto größere Schmerzen können entstehen.“ 
Es ist die Furcht vor Schmerzen, 
die uns oft davon abhält, wahre Intimität zu empfinden.
Ich habe einmal Vorlesungen an einer Universität im südlichen Illinois gegeben.
 Nach einer dieser Vorlesungen kam eine Frau auf mich zu und sagte:
 „Ich muss mit Ihnen über meine Probleme mit meinem Freund reden.“
Wir setzten uns und sie begann damit, mir Ihre Probleme zu schildern.
 Einige Momente später sagte sie dann: 
„Ich sorge jetzt dafür, dass ich nie wieder verletzt werde.“ 
Ich antwortete darauf:
 „Mit anderen Worten, Sie sorgen dafür, nie wieder zu lieben.“ 
Sie dachte, ich hätte Sie nicht verstanden, also fuhr sie fort: 
„Nein, das habe ich nicht gesagt. 
Ich will nur nicht wieder verletzt werden.
 Ich möchte keinen Schmerz in meinem Leben.“
 Ich entgegnete, 
„also wollen Sie keine Liebe in Ihrem Leben.“ 
Es gibt nun mal nicht sowas wie „schmerzlose Liebe“. 
Je näher wir jemandem kommen,
 desto größer ist auch das Potenzial für Schmerzen.
Ich nehme an, dass du (genauso wie ungefähr 100 Prozent aller anderen Menschen) sagen würdest, dass du schon mal in einer Beziehung verletzt worden bist. 
Die Frage ist, 
wie geht man mit dieser Verletzung um? 
Um die Schmerzen zu verstecken zeigen viele von uns anderen Menschen das, 
was ich das „Doppel-Zeichen“ nenne.
 Wir sagen zu jemand
 „schau, ich möchte, dass du mir näher kommst.
 Ich möchte lieben und geliebt werden ... aber warte noch etwas,
 ich wurde zuvor verletzt.
 Nein, ich möchte darüber nicht reden.
 Ich will von solchen Themen nichts hören.“
 Wir bauen Mauern um unsere Herzen um uns davor zu schützen, 
dass irgendjemand von außen eindringen und uns verletzen kann.
Aber dieselbe Mauer, die andere Menschen draußen hält, 
hält uns drinnen gefangen. 
Das Ergebnis?
 Einsamkeit entsteht und echte Intimität und Liebe wird unmöglich.





Harmonie und Ausgleich

Das große Zentrum ist für euch euer Herz.

Dort könnt ihr euch zu aller Zeit mit uns verbinden
und mit der großen Urkraft verbinden.
Dort empfangt ihr die große Energie.
So bringt alles, was ist, in eure Form der Gerechtigkeit, des Ausgleichs, 
des Friedens und werdet zu einem Ausdruck dessen für euch.
Übt und ein jedes Mal, wenn ihr nicht in eurer Mitte seid,
 denkt und erinnert euch an meinen Namen, der so ist wie das göttliche Feuer.
Dann spielt nicht mit dem Feuer.
 Erlöscht euer Feuer nicht, entfacht es.
Lasst es auch nicht in die andere Richtung zügellos laufen. 
Konzentriert euch auf eure Mitte und das Licht wird in euch potenziert.

Die Liebe wird in euch potenziert werden.
So werde ich euch im JETZT die große Urkraft der großen göttlichen Energie in Harmonie offenbaren.
Nutzt dies als eine Form der Übung.
Übt und ein jedes Mal, wenn ihr Formen der Disharmonie
und Angst seht, aktiviert die Kraft eurer Mitte,
um eure Kräfte nicht nur zu potenzieren. 
Dies ist jenseits der Potenzierung.

Es ist weitaus höher.
 Es ist wie ein Sonnenstrahl, der euch kitzelt, der euch wachruft.
 Mit der Kraft eurer Mitte,
 mit der Kraft eurer Harmonie, 
eures Geistes 
werdet ihr aus diesem Sonnenstrahl einen Strahl senden,
der größer ist, als alles, was ihr kennt

und was ihr Menschenkinder Laser nennt.
Es wird weitaus größer sein, 
was ihr durch einen einzigen Gedanken potenzieren könnt
 in dieser Urkraft der Harmonie.

https://www.botschaften-des-lichts.de/4936/offenbarungen-der-erzengel-erzengel-uriel



Dienstag, 22. November 2016

Die zarten Bändern, gewoben zwischen den Herzen Liebender heilen lassen

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni
Sanft aber kraftvoll
 zart, aber dennoch unbezwingbar
 ist diese Veränderung, welche unsere Herzen durchflutet, sie Umformung weitet. 
Ebenso werden unsere Verbindungsbänder zwischen unseren Herzen gereinigt
 und gestärkt. 
Was zerstört war wird wieder heil, 
findet langsam wieder in seine Vollkommenheit zurück.
Was wir tun können, um diesen Prozess zu verhindern und blockieren: 
Du kannst in einer Warteposition verharren und darauf bestehen,
 dass dein Partner doch endlich einmal dies oder jenes tun soll. 
Du kannst ihn/sie insgeheim mit alten Vorwürfen weiter belastet lassen
 (sofern du dies noch aushältst). 
Du kannst dir auch immer wieder einreden, 
wie geheilt und liebevoll du selber bist, 
während du alle anderen für unzureichend, falsch oder was auch immer erklärst. 
Aber wisse, du magst vielleicht glauben, 
dass du andere Menschen (oder auch dich selber) damit blenden kannst.
 Aber das Leben selbst kannst du nicht betrügen.
 Es interessiert sich nicht für eine Idee in deinem Kopf. 
Es reagiert einzig auf deine wahre innere Einstellung,
 also auf deine Resonanzen. 
Nichts was dir passiert, widerfährt dir zufällig -
 weder das Gute noch das Schlechte. 
Es liegt allein an dir, welches Leben du für dich wählst 
und niemals an den anderen!

Was wir jetzt unter anderem tun können, um uns selber
 und unsere Liebsten von alter Last zu befreien:
Etwas vom Schwierigsten, das uns im Umgang mit anderen widerfährt ist,
 wenn wir an Situationen erinnert werden, in welchen wir uns für unser einstiges
 So-Sein schämen, uns so nicht annehmen wollen und können. 
Vielleicht sind wir auch gar nicht mehr so
 und haben unseren einstigen Irrtum erst viel später erkannt. 
Vielleicht tragen wir aber die Scham über etwas schon ganz lange in uns. 
Vielleicht haben wir uns auch mühsam aus einer alten Lebensart hinausgekämpft
 und heute sind wir tatsächlich anders, 
sehen die Dinge mittlerweile auch ganz anders. 
Und doch, zu einem früheren Zeitpunkt waren wir so!
Wir müssen unser Mitgefühl für uns selber an genau diesen Stellen wieder entwickeln, uns vergeben, was wir einst getan oder nicht getan haben,
 oder wie wir uns haben behandeln lassen. 
Ja, wir müssen es vor uns selber zugeben: 
So war ich damals,
 und ja, es hat sich beschissen angefühlt/hat viel Ärger gemacht, den ich heute keinesfalls mehr haben will. 
Heute verstehe ich vielleicht auch gar nicht mehr, wieso es so weit kommen konnte. Damals fühlte mich gefangen, ausweglos, hilflos.

Gestehen wir uns solche verborgenen, geheim gehaltenen Gefühle nicht zu und beginnen wir nicht damit, diese tiefen Wunden wirklich anzunehmen und uns unserer eigenen Liebe (für egal was wir auch waren) zu öffnen, werden wir uns selber und allen anderen um uns immer wieder ein Theater vorspielen müssen. 
Unsere Resonanzen sind nicht heil.
 Daher neigen wir dann dazu, ein Theaterstück zu inszenieren,
 in dem es nicht vorkommen darf, dass wir uns einst einmal so gefühlt haben. 
Es ist ein Theaterstück, in dem wir uns und allen anderen glaubhaft vermitteln wollen,
 dass ja alles in Ordnung ist. 
Doch ein solches Theaterstück hat nichts mit einem authentischen Leben zu tun!
 Daher musst du dir eigentlich zuerst einmal die Frage stellen: 
Will ich ein authentisches Leben führen, 
will ich mit meiner inneren Kraft und Intuition verbunden sein? 
Sollte deine Antwortet „ja“ lauten, 
dann muss dieses Theaterstück enden!
Führen wir es fort, bekommen wir in unseren Beziehungen immer genau dann Schwierigkeiten, wenn diese alten Wunden berührt werden. 
Dann setzen entweder Vorwürfe oder sinnlose Diskussionen ein.
 Mit Gewissheit verlieren wir in diesem Moment unserer Verbindung mit unserem Herzen und unsere Verbindung zu allem, was uns tatsächlich lieb und teuer ist.
Dann stehen wir plötzlich da: ratlos, hilflos, finden uns Zweifeln ausgesetzt,
 weil wir unsere klare Führung ab jenem einen Moment verlieren,
 in welchem wir unser Herz verschließen (müssen), 
weil ein alter Schmerz so übermächtig geworden ist.

Es gibt nur eine Möglichkeit 
aus diesem Dilemma hinaus: 
Wir müssen uns dem stellen, was da einst geschah, 
wofür wir uns (insgeheim) schämen,
 oder wovon man uns erzählt hat, dass wir uns dafür schämen sollten.
Wir dürfen uns wieder annehmen lernen mit allem, was wir jetzt sind, 
auch mit allem, was wir einst waren, was uns manchmal Ärger bereitet hat, 
oder was uns mitunter in üble Situationen gebracht hat. 
Nur so können wir unser Vermeidungsverhalten auflösen (welches uns auf unsichtbare Weise doch ständig irgendwie dirigiert hat und uns unfrei werden ließ. 
Es ermöglichte unseren Beziehungen nicht, uns wirklich zu entspannen, 
wirklich anzukommen.)

Du würdest mir nicht wirklich glauben können, würde ich dir sagen,
 dass du dich für nichts schämen musst. 
Daher musst du dir selber den Liebesdienst erweisen
 und dein Herz für dich selbst öffnen,
 genau dort, wo du dich von dir selbst einst zurückgezogen hast.

Meine Unterstützung für dich und deine einzigartige Reise hinein in deine Lebendigkeit: http://eva-maria-eleni.blogspot.co.at/…/09/meine-bucher.html

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni



Sonntag, 20. November 2016

Ich suche meinen Stamm

Die Leute meines Stammes
 sind leicht zu erkennen:
Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen
und ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie halten sich weder für heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen,
haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut,
angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr,
wissen wohl was ihnen angetan worden ist,
haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen
und dann die Vergangenheit abgelegt,
die Nabelschnur abgeschnitten und
die Verzeihung ausgesprochen.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen,
sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen,
sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes 
kennen den wilden Mann und die wilde Frau in sich
und haben keine Angst davor.
Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich,
prüfen nach, machen ihre eigene Erfahrungen und
folgen ihrer eigenen Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes
begegnen sich auf der gleichen Ebene,
achten und schätzen ihr „Anders“-Sein,
konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes 
gehen oft nach innen, um sich zu sammeln,
Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen,
sich wieder finden,
falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück,
denn sie mögen teilen und mitteilen,
geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und
können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation 
und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.

Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.
💕💕